UWV Heimbach: UnabhängigeWählerVereinigung für Blens, Düttling, Hasenfeld, Hausen, Heimbach, Hergarten, Vlatten

Die UWV wurde am 10.01.1961 unter Federführung von Johann Wilden (Vlatten), Heinrich Pick und Josef Greuel (beide Hergarten) im ehemaligen Amt Hergarten (damals noch im Altkreis Schleiden) gegründet. Josef Greuel war zu dieser Zeit auch Mitglied im zugehörigen Kreistag in Schleiden.

Zeitgleich bildete sich im alten Stadtgebiet Heimbach und Hasenfeld eine UWV-Gruppierung mit einigen Vertretern im Stadtrat.

Den Angaben Wildens – aus dem Jahr 1994 – zufolge fand die Gründung am 10.01.1961 im „Felsenkeller“ zu Kall statt. Zum Zeitpunkt der Gründung sollen Wilden der SPD, Greuel und Pick keiner Partei als Mandatsträger des Amtsbezirks Hergarten angehört haben. Anlass für die Gründung der UWV liegt im Dunkeln. Wilden deutete an, dass damals Unregelmäßigkeiten der CDU und der SPD im Hinblick auf Landvergabe die Ursache gewesen seien.

Im Zuge der 1971 durchgeführten kommunalen Neugliederung wurden die Städte Heimbach (mit den damaligen Gemeinden Hausen, Hergarten und Vlatten) und Nideggen mit den entsprechend angegliederten Gemeinden zu einer Stadt Nideggen vereinigt.

Bei der 1972 durchgeführten ersten Wahl des Stadtrates dieser „Großgemeinde“ waren die Ortsteile Hausen und Blens durch keinen Kandidaten der drei Parteien (CDU, SPD, FDP) berücksichtigt.

Dies nahmen einige parteilose Hausener Bürger zum Anlass, die UWV wieder zu aktivieren und konnten einen Kandidaten in den Stadtrat der Großgemeinde Nideggen/Heimbach entsenden.

Ab 1971 wurde die UWV Heimbach in einer Versammlung im Stadthotel für das Stadtgebiet Heimbach übernommen. Anwesende: Hermann Lenzen, Herbert Brüll, Ludwig Koch, Renzo Frings, Josef Reuter, Leo Adam und Josef Jörres.

Nach der rasch wiedererlangten Selbstständigkeit der Stadt Heimbach führte die UWV ihre politische Arbeit intensiv weiter und war in den folgenden Jahrzehnten konstant mit zwei oder sogar drei Ratsmitgliedern im Stadtrat vertreten.