UWV Heimbach: UnabhängigeWählerVereinigung für Blens, Düttling, Hasenfeld, Hausen, Heimbach, Hergarten, Vlatten

Kreistagswahl 2014: Eine Lobby für Heimbach

Am 25. 5. 2014 haben die Bürger auch die Möglichkeit, die Kreistagsmitglieder zu bestimmen. Heimbach braucht einen Vertreter im Kreis, der die Interessen der kleinsten Stadt NRWs vertritt.

Das Engagement des bisherigen Heimbacher Abgeordneten im Kreistag ist ausbaufähig. Auch hier soll sich etwas ändern. Schluss mit dem Abnicken der teuren Projekte des Landrats. Wir können uns diese Kreispolitik nicht mehr leisten!

Die UWV will die Interessen Heimbachs auch im Kreis Düren effektiv vertreten. Die Stadt Heimbach hat keine wirtschaftliche Zukunft, wenn der Kreis über die Kreisumlagen fast 80% unseres städtischen Jahresetats absaugt. Die Stadt muss jedes Jahr die Grundsteuern anheben und zusätzlich ca.2,5 Millionen Euro neue Schulden machen, um die ehrgeizigen Projekte des Kreises zu unterstützen. Hier ist Opposition im Kreis gefragt. Bisher nickt die CDU mit ihrer Mehrheit im Kreishaus den Haushalt des Landrates bloß ab. Hier muss endlich etwas geschehen!

Dagegen haben sich die unabhängigen Bürger von neun Kreiskommunen in der UWG Kreis Düren zusammengeschlossen.

Der Luftkurort Heimbach braucht wieder Luft zum Atmen und eine Stimme in Düren.

Die Landesregierung bedroht mit ihrem neuen Landesentwicklungsplan (LEP) die Existenz unserer kleinen Ortsteile. Geht es nach dem Entwurf aus Düsseldorf, werden Orte und Ortsteile unter 2000 Einwohnern von weiterer aktiver Förderung ausgeschlossen.

Begründet wird das mit dem demographischen Wandel. Die Ortsteile sollen zugunsten von „Zentralorten“ nicht weiter gefördert werden. Keine neuen Baugebiete in den Ortsteilen, keine weitere Infrastruktur, Bürgerhäuser oder Kindergärten, keine Anbindung an den ÖPNV. Die kleinen Ortsteile sollen – geht es nach der Landesregierung – auf ihre „Eigenentwicklung“ beschränkt werden! Das betrifft faktisch alle Ortsteile in Heimbach! Das ist eine unglaubliche Ignoranz der Planer in Düsseldorf gegenüber den ländlichen Regionen in NRW.

Die Rureifel ist mit ihren kleinen Dörfern ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft Eifel. Der Siedlungsraum hat eine jahrhundertealte – teilweise jahrtausendealte – Siedlungstradition. Diese Region „abzuwickeln“ und die Dörfer dem Verfall preiszugeben, kann nicht die politische Aufgabenstellung eines Landesentwicklungsplans sein!

Statt die Ansiedlung von Neubürgern und neuer, innovativer Gewerbe (Digital- und Kreativindustrie) besonders zu fördern, versucht der Landesentwicklungsplan, die Menschen abzusiedeln und die Dörfer dem Freiraum anzugliedern.

Hier ist die massive Unterstützung des Kreises gefordert! Förderprogramme für die Ansiedlung von Neubürgern, Förderung des Lebensraums in den ländlichen Bereichen des Kreises, Infrastruktur in die Dörfer muss hier verstärkt auch die Aufgabe des Kreises Düren sein.

Förderung der Infrastruktur, Unterstützung bei der Einführung von schnellem und störungsfreiem Internet, Programme zur Entwicklung des ländlichen Raums. Hier sieht die UWV eine ganz wichtige politische Aufgabe für ihren Vertreter im Kreis.

Christoph Pranter hat aktiv und engagiert bei Rettet den Rursee mitgearbeitet. Wir konnten ihn als Heimbacher Kreistagskandidaten für diese Aufgabe gewinnen. Mit den UnabhängigenWählerGemeinschaften im Kreistag will er im Sinne der Einwohner Heimbachs eintreten.

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